Teambanner

Teambanner

Montag, 10. Juli 2017

Mit Teamgeist und Kampf zum Erfolg

Triathlon ist eigentlich eine Einzelsportart, doch nun war die Teamleistung gefragt. Dass wir als Mannschaft funktionieren und verdammt schnell sind, demonstrierten wir im ersten richtigen Teamsprint der Regionalliga am Wochenende in Itzehoe. Lange war die Aufregung vor einem Wettkampf bei uns nicht mehr so groß wie vor diesem, es sollte etwas Besonderes werden.
Denn im Teamsprint starteten wir geschlossen als Mannschaft. Im Abstand von einer Minute wurde der aktuellen Tabellenposition entsprechend ein Team gestartet, welches das Rennen über zusammen bleiben sollte. Man konnte sich also Schwimmschatten geben, musste dann die Wechselzone als Team gemeinsam verlassen und sichtbar geschlossen Rad fahren. Sollte der fünfte Mann dabei um mehr als 25m abfallen, musste er aus dem Rennen aussteigen. Beim abschließenden Laufen ging es vor allem darum, den vierten Mann ins Ziel zu bekommen, dessen Zeit in die Gesamtwertung einging.
Eine Mannschaft ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied – ein Satz der dabei umso mehr gilt!

Mit Morten, Julian, Max und den beiden Jonas hatten wir ein starkes und ausgeglichenes Team, doch schon vor dem Start der erste Dämpfer – kurzfristig wurde Neoverbot ausgesprochen. Tatsächlich war der See an manchen Stellen angenehm warm, an manchen Stellen aber auch gut kalt, ein See mit ungewöhnlich vielen Temperaturschwankungen.
Während die ersten Teams schon im See in ihrem Wettkampf waren, wurden wir um 13:11 Uhr losgelassen. Beim Schwimmen ging es uns darum, den vermeintlich schwächeren Schwimmschatten zu geben, damit wichtige Körner fürs Radfahren gespart werden konnten.
Max und Morten gaben dabei das Tempo vor und zogen uns durch den See. Geschlossen kamen wir zum ersten Wechsel. Position? Keine Ahnung, als galt: Weiter Vollgas!
Also ab aufs Rad, endlich mit Windschattenfreigabe im Team! Wir wollten das Radfahren unbedingt zu fünft beenden, jeder von uns sollte den ganzen Wettkampf absolvieren, das war uns wichtig!
Um das zu erreichen, haben wir vorher Absprachen getroffen wie gefahren wird und obwohl wir das Ganze vorher nicht üben konnten, hat es hervorragend geklappt und wir konnten zusammen bleiben. Jonas E. zeigte dabei eine sehr starke kämpferische Leistung! Als schwächster Radfahrer von uns musste er eben auf dem Rad leiden, durfte sich danach aber auslaufen. Durch clevere Führungswechsel, starke Schiebemanöver und sehr gute Kommunikation fuhren wir solide und immer noch zu fünft zum zweiten Wechsel.
Und dann legten wir los - mit Morten, Julian, Max und Jonas W. hatten wir vier Top-Läufer dabei!
Was sich beim Laufen abspielte war Kampf pur in allen Mannschaften, einer war bei jeder Mannschaft der Leidende der kämpfen und geschoben werden musste. Und wir rannten und schnappten uns ein paar Teams, nach der ersten Runde sahen noch alle von uns gut aus.
Max, der anfangs nicht in Tritt kam, war wieder voll da und gab das Tempo vor, doch mit Beginn der zweiten Runde begann die Leidenszeit von Jonas W., der aber vorbildlich weiter kämpfte! Morten machte die Lokomotive und Julian den Motivator und so hielten wir ein starkes Tempo bis ins Ziel!
Durch die versetzten Starts der Mannschaften war es im Wettkampf nicht einzuschätzen, wo man gerade platziert war und so hielt die Unsicherheit bis zur Verkündung der Ergebnisse.
Auf die Freude über das gut gelaufene Rennen kam dann das Ergebnis: Platz 8, endlich einstellig!
Rückblickend und im Vergleich mit den anderen Teams verlief unser Rennen mit Höhen und Tiefen.
Fügt man die einzelnen Starts der Teams zusammen, so sind wir als neuntes aus dem Wasser geklettert, haben beim Radfahren aber vier Plätze verloren. Unsere Laufzeit allerdings kann mit den besten Teams der Liga mithalten und so arbeiteten wir uns eben auf Platz 8 vor.

Ein super Wettkampf-Format, was unbedingt beibehalten werden sollte und wir als Team haben mit Zusammenhalt und Kampfgeist ein starkes Ergebnis eingefahren, so können wir auf einen erfolgreichen Sonntag zurückblicken.
Der Blick nach dem Wettkampf in Itzehoe auf die Gesamtwertung zeigt, dass es bei uns einen engen Vierkampf um die Plätze 9-12 geben wird, bei dem wir im Moment auf Platz 10 liegen.
Ende des Monats geht es dann in Stuhr auf der olympischen Distanz weiter. Dort haben wir bisher nicht unbedingt geglänzt, doch das kann dieses Jahr anders werden, vor allem wenn mit den Erinnerungen an die starke Leistung auf der Olympischen in Schwerin.

Jetzt also wieder lange Strecken trainieren, dann können wir uns festbeißen und wer weiß, vielleicht schaffen wir ja auch in der Gesamtwertung noch unser Ziel, den einstelligen Tabellenplatz.

Montag, 26. Juni 2017

Auf und Ab in Schwerin

Mit einem starken Regenguss wurden wir in Schwerin begrüßt. Auch wenn das Wetter eher trüb war, war die Kulisse umso prächtiger.
Im Schatten des Schweriner Schlosses stand das zweite Rennen der Triathlon Regionalliga an, das erste über die olympische Distanz, auch wenn die Schwimm- und Laufstrecke wohl nicht exakt abgemessen waren. Die Bojen der Schwimmstrecke mussten nach dem Start der Sprintdistanz noch umgesetzt werden, das wurde scheinbar Pi mal Daumen gemacht.
Sei es drum, dann durften wir eben alle länger im Wasser bleiben.

Personell ersetzten Morten und Phu die beiden Jonas‘ die entweder nicht starten durften oder konnten. Jonas W. ging dafür beim Jedermann-Rennen über die Sprintdistanz an den Start und überzeugte mit einem sehr guten fünften Platz.
Jonas ging auf die Laufstrecke, da ging es für die Regionalliga ins Wasser. 19 Grad waren in Ordnung und auch die Algen waren nur so hoch gewachsen, dass man noch gerade schwimmen konnte.
Der Start verlief entspannter als in Bergedorf – bis zur ersten Boje. Ein schlecht fahrendes Kanu versperrte mit dem Heck zusätzlich den Weg um die Boje und machte den Weg darum zur Kampfzone. Julian berichtete von einem Ellenbogenschlag und dass er zweimal unter Wasser gedrückt wurde, aber es ging weiter!
Das Schwimmen verlief eher enttäuschend und wir kamen kompakt im Mittelfeld aus dem Wasser, aber ab aufs Rad, wobei Morten mit der zweitbesten Wechselzeit des Feldes mal wieder seine Schnelligkeit in der vierten Disziplin bewies! Wellig und windig beschreibt die Radstrecke um den Schweriner Innensee am besten, der Ort Rampe machte dabei seinem Namen alle Ehre.
Noch mit Problemen in Bergedorf zeigte Max seine alte Stärke auf dem Rad und raste 18 Plätze nach vorne. Ebenso Morten, der sich nach mäßigem Schwimmen nach vorne kämpfte, beide blieben unter einer Stunde auf dem Rad. Größere Probleme hatten Julian, Phu und Jannes, die alle nach hinten fielen und Hoffnungen ins Laufen stecken mussten. Und so gingen wir auf die Laufstrecke:
Max auf Platz 24, zwei Minuten später kam Morten (Pl. 43) und eine weitere Minute später hatte auch Julian das für ihn qualvolle Radfahren geschafft (Pl. 52).
Phu und Jannes mussten von den Plätzen 89 und 94 das Feld von hinten aufrollen, konnten aber beim Laufen noch wichtige Plätze gut machen, so zog Jannes, der noch nach der Form aus dem letzten Jahr sucht, noch an zwei Athleten vorbei und kam auf Platz 92 ins Ziel.
Weiter vorne ging die Post ab! Max konnte das Tempo vom Radfahren nicht ganz halten, lief aber ein starkes Rennen und konnte als bester von uns Platz 30 in die Wertung bringen.
Nach seinem Radfahren gefrustet flog Julian dann über die Laufstrecke. Auf den vier Runden um den Schlosssee konnte er mit der fünftbesten Laufzeit des Feldes die drei Minuten auf Max fast zulaufen und kam 12 Sekunden nach ihm auf Platz 31 ins Ziel. Morten kämpfte und rannte schnell. Angetrieben von seinem Sohn konnte der frischgebackene Vater noch weiter nach vorne Laufen und kam als 34. ins Ziel. Unglaublich, aber jetzt hatten gerade einmal 95 Gesamtpunkte, normalerweise rechnen wir mit insgesamt 200. Aber es fehlte ja noch unser vierter Mann, Phu.
Und der rannte verbissen nach vorne, machte ein paar Plätze gut und erreichte als starker 87. das Ziel, was für uns insgesamt 182Punkte ergab, hoffnungsvoll erwarteten wir die Tageswertung.
Und dann die riesen Überraschung, Platz 9 in der Tageswertung, einstellig! Allerdings folgte kurze Zeit später ein kleiner Rückschlag. Ein Team wurde in der Auflistung vergessen und drängte uns auf Platz 10, was dennoch der absolute Wahnsinn ist. Das in die Ferne gerückte Ziel, der einstellige Tabellenplatz, war auf einmal wieder nahe gekommen!
Dass es sich lohnt um jeden Platz zu kämpfen zeigen die Abstände der Teams, denn Platz 9 bis 13 trennen gerade einmal 6 Punkte. Was aber zählt ist unser zehnter Platz, der in die Gesamtwertung eingeht und uns nach oben schielen lässt.

Das nächste Spektakel wirft auch schon seine Schatten voraus!
In Itzehoe wird der erste Teamsprint der Regionalliga gestartet, bei dem man mindestens zu viert zusammen bleiben muss und auf dem Rad auch endlich Windschatten fahren darf!

Wir werden mit einer starken Mannschaft an den Start gehen und sind jetzt schon heiß darauf, Vollgas zu geben! 

Montag, 12. Juni 2017

Chaos, Kampf und Leidenschaft

Zum Auftakt stand in Bergedorf mal kein Olympischer Triathlon an, sondern ein Sprint, mit nur 500m Schwimmen.
21 Mannschaften sind diese Saison dabei, so viele wie noch nie, doch in Anbetracht der kurzen Schwimmstrecke erwarteten wir bei 102 Startern eine Prügelei beim Schwimmen.

Wir traten mit dem wohl jüngsten Team im aller Mannschaften an, Julian war mit 23 Jahren der älteste und erfahrenste. Jung aber schon erfahren gingen auch Jonas E. (21), Max (20), und Jannes (19)  an den Start. Besonders gespannt waren wir vom Auftritt unseres neuen Jonas W. (16), der seit Jahren in der Stader Jugend sehr gute Ergebnisse eingefahren hat und dieses Jahr in den Sprintwettkämpfen der Regionalliga durchstarten darf.
 Max, Jonas W., Jannes, Julian, Jonas E.
Beste Wettkampfbedingungen in Bergedorf, klingt komisch, war aber tatsächlich so.
20° Wassertemperatur, warme 25° Außentemperatur und das ungewöhnliche: Kaum Wind!
Also ab ins Rennen, Neo an, Wettkampfbesprechung zuhören, sich motivieren und einschwimmen, dann standen wir am Ufer des Hohendeicher Sees zum Start.
Die Ansage kam: „Noch 45 Sekunden bis zum Start“ – auf einmal ein Pfiff eines Kampfrichters und das halbe Feld stürmt ins Wasser, aber das war nicht der offizielle Start. Das Chaos war also vorbereitet. Es standen noch nicht alle wieder an Land, da begann auch schon der Countdown und das Rennen war dann wirklich eröffnet.
Und es wurde das Befürchtete Gedrängel! Arme und Beine überall, wer nicht mindestens fünf Hiebe einstecken musste war gut bedient, ein Schwimmen war erst nach 300m möglich.
Dementsprechend kompakt kam das Feld aus dem Wasser. Julian, Jonas W. und Max kamen innerhalb von 25 Sekunden im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser, Jonas E. und Jannes folgten wenig später.
Das Radfahren verlief eher schlecht für uns. Julian und Jonas mussten das Hauptfeld davonziehen lassen, Max kämpfte mit den Nachwirkungen vom Schwimmen, er hatte ganz schön einstecken müssen. Jonas E. und Jannes kämpften im hinteren Feld um den Anschluss.
Das erste Erstaunen dann über Jonas W., der als erster Stader in die Wechselzone kam, knapp 5 Sekunden vor Julian. Beide gingen zusammen auf die Laufstrecke, Max folgte knapp 45 Sekunden später.
Jonas E. und Jannes kämpften stark und kamen zusammen zum Wechselplatz.
Jonas und Jannes pushten sich gegenseitig um noch nach vorne Laufen! Jannes merkte aber den Trainingsrückstand und musste abreißen lassen, kam als 96. ins Ziel, Jonas lief schnell wie er es selbst nicht erwartet hatte und machte noch einen Platz mehr gut. Sein 94. Platz ging in unsere Teamwertung ein.
Max lief mit Wut im Bauch und gab alles, der Kampf bis zum Schluss lohnte sich aber, schließlich holte er noch zwei weitere Plätze auf der Zielgeraden heraus und brachte es auf Platz 65.
Für Julian und Jonas W. ist das Laufen die Paradedisziplin und so holten sie Platz um Platz nach vorne auf. Jonas überraschte alle und lief mit 19:15 Min. eine grandiose Laufzeit, machte einige Plätze gut und finishte sein erstes Regionalligarennen auf Platz 41 mit einer Zeit unter der Schallmauer von einer Stunde, sehr stark!
Julian zündete seinen Turbo und ließ sich nicht aufhalten, mit 18:05 Min. lief er die neunt-schnellste Zeit im Feld und arbeitete sich auf Platz 25 vor.


In der Addition 225 Punkte und Platz 15 von 21 Mannschaften. Fast schon ein Standardergebnis im ersten Wettkampf.  Unser junges Team hat die gute Nachwuchsarbeit im Stader Triathlon bestätigt und es ist noch viel Potential vorhanden, vor allem die nächsten Sprintwettkämpfe mit geänderten Windschattenregeln können sehr interessant für uns werden.

Montag, 29. August 2016

Starkes Ende der Saison

Tatsächlich hat die Regionalliga-Saison 2016 ihr Ende auch schon wieder erreicht und wartete in Bad Zwischenahn mal wieder mit einem grandiosen Format auf uns.

Bei bestem Sommerwetter reisten wir am Samstag an, um unsere geschlossene, mannschaftliche Stärke zu zeigen, denn bei dem Swim&Run am Abend kam es genau darauf an!
Nach dem Schwimmen galt es, dass vier von den fünf Startern jedes Teams die knapp 3km gemeinsam laufen, die Zeit des vierten zählte als Endzeit des Teams. In entsprechender Reihenfolge und Abstand sollten die Mannschaften dann am Sonntag auf der Sprintdistanz starten.

Im Vergleich zum Triathlon in Bremen startete Jonas für seinen verletzungsbedingt ausgefallenen Bruder Julian - sonst blieb mit Konrad, Morten, Max und Jannes alles beim Alten und dementsprechend optimistisch gingen wir in den Wettkampf.
Erstaunlich war wieder unsere geschlossene Stärke beim Schwimmen - innerhalb von nur 30 Sekunden hatten wir alle fünf Stader nach 500m wieder an Land. Am meisten Zeit zum Wechseln hatte dabei Jannes, der ein starkes Schwimmen zeigte!
Und so gingen wir zu fünft auf die Laufstrecke um zu schauen, was nach vorne noch möglich ist.
Durch unterstützendes schieben konnten wir das Tempo hoch halten und noch zwei Mannschaften hinter uns lassen, so dass wir als zehnte Mannschaft das Ziel erreichten mit 1:35 Min. Rückstand auf das schnellste Team aus Wolfsburg. Aber so weit vorne lag unser Anspruch natürlich nicht! Wir wollten an diesem Wochenende das bestmögliche herausholen, um eventuell noch einen oder zwei Plätze in der Tabelle gut zu machen. Und das gelang uns im ersten Schritt, denn wir stellten fest, dass mit Wolfenbüttel eine Mannschaft gar nicht am Start war, die in der Gesamttabelle knapp vor uns war - einen Platz also sicher gut gemacht.
Um noch einen Platz zu klettern, galt es nun am Sonntag, die Mannschaft aus Neumünster auf Abstand zu halten.
Am Abend wurde sich dann gemeinsam im Restaurant gestärkt, so dass man voller Kraft dem letzten Wettkampf der Saison entgegenfieberte.

Und so war das erklärte Ziel am Sonntag, in der Abschlusstabelle auf Platz 13 zu springen!
Und die Anspannung war da, vor allem als man aufgereiht am Steg zu Start bereit stand.
Ein letztes motivierendes Abklatschen und die Jagd konnte beginnen.
Max hatte sich viel vorgenommen und so schwamm er die Lücke auf die die vorderen Mannschaften zu und machte ein paar Plätze gut, kam als schnellster Stader auf Platz 48 aus dem Wasser.
Jonas und Jannes hielten ihre Position vom Start und kamen gut 30 Sekunden nach Max zu ihren Rädern. Wenige Plätze mussten Morten und Konrad einbüßen.
Im gesamten Feld bildeten sich das Radfahren über immer wieder kleinere Gruppen, entsprechend wurden Zeitstrafen verteilt, doch wir Stader fuhren fair, blieben demnach ohne Zeitstrafe.
Max hielt dem hohen Tempo des Feldes stand und platzierte sich zwei Plätze weiter vorne nach dem Rad fahren. Jannes und Jonas mussten erwartungsgemäß abreißen lassen, hielten sich jedoch wacker und verloren nicht allzu viele Positionen. Konrad konnte zu beiden aufschließen und ging mit Jannes zusammen auf die abschließenden 5,4 Laufkilometer.
Beachtlich Mortens Leitung auf dem Rad! Am Samstag gerade aus Korea gelandet münzte er seine Reisestrapazen scheinbar in Kraft um und fuhr bis auf 10 Sekunden an Max heran, so dass beide fast gemeinsam aufs Laufen gingen.
Der abschließende Lauf war dann ein sehr langer Sprint! Jeder holte die letzten Körner aus sich heraus um für jeden Punkt zu kämpfen.
Leider war das Feld sehr stark verteilt, so dass Max und Morten den ersten Kilometer eine Lücke zulaufen mussten, was beiden eindrucksvoll gelang! Mit zwei sehr starken Leistungen machten beide noch einige Plätze gut und so kam Max auf Platz 33 und Morten auf Platz 37 ins Ziel.
Auch Jannes und Konrad liefen fast ein Tempo und hielten ihre Positionen stark, brachten so die Plätze 65 und 68 in die Wertung!
Bei Jonas war nach zwei starken Leistungen im Schwimmen und dem Wettkampf am Vortag sichtbar der Akku leer, aber er zeigte sein Rennen und finishte auf Rang 76!

In der Tageswertung hatten wir so 199 Punkte, bedeutete am Ende Platz 12.
Das reichte aber für unsere Ergebniskosmetik in der Gesamttabelle, so dass wir nach einem harten Jahr mit vielen Ausfällen und Trainingsrückständen die Regionalliga auf Platz 13 von 18 Mannschaften versöhnlich abschließen konnten!
Natürlich durfte das traditionelle Erdinger zum Abschluss nicht fehlen!
Einen umfassenden Rückblick auf die Saison wird es an dieser Stelle auch noch geben, aber festzuhalten bleibt, dass wir uns alle gesagt haben, dass nächstes Jahr nochmal richtig angegriffen wird.

Sonntag, 14. August 2016

Im sicheren Hafen?

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zum Europa-Hafen nach Bremen. Es stand der nächste neue Wettkampf in der Regionalliga auf dem Programm, der City Triathlon Bremen.
Der letzte Olympische Triathlon in dieser Saison - alles was wir uns an Ausdauer über die Saison antrainiert haben galt es jetzt nochmal zu investieren.
Nach dem Befreiungsschlag in Itzehoe galt es unsere Position im Mittelfeld der Tabelle zu festigen.
Diesen Auftrag nahmen Konrad, Morten, Julian, Max und Jannes an! 
Auf der weitläufigen Veranstaltungsfläche mussten wir uns alle erstmal orientieren wo Start, Wechsel und Ziel war. Alles abgecheckt wurden dann Startvorbereitungen getroffen.

Die Schwimmstrecke führte uns über zwei Runden á 750m im Hafenbecken - fast schon wie in einem Stadion. Auch wenn das Wasser mit 19 Grad relativ kalt und für einen Hafen üblich nicht das sauberste war, standen wir mit Vorfreude und Motivation am Schwimmstart, im Schatten der "Alexander von Humboldt".
Der Start war der größte Kampf der Saison. Es waren nur knapp 150m bis zur ersten Boje, die sehr nah an den liegenden Booten lag und dementsprechend wenig Platz bot. Zudem starteten wir Männer mit den Frauen zusammen - man musste sich gegen eine Menge Athleten durchsetzen.
Und das taten Max und Julian am besten! Auf Platz 31 und 32 stiegen sie aus dem Wasser!
Jannes und Konrad folgten knapp zwei Minuten später, Morten erwischte beim Schwimmen keinen guten Tag, lag mit Rang 57 aber noch ordentlich platziert, schließlich kam jetzt seine Disziplin - das Radfahren!
Vier Runden über 10 Kilometer durch das Hafengebiet, klingt nach flachem Terrain - nicht ganz. Die sich langsam hinziehende Steigungen wurden durch die "Berge des Nordens", den Gegenwind, noch härter, kreuzende Gleise machten  uns das Leben zusätzlich schwer,
Und trotzdem war das Radfahren eigentlich fast wie immer. Morten nutzte seine Stärke und arbeitete sich vor, Max hielt sich mit einer ähnlich starken Leistung im vorderen Feld und Julian musste abreißen lassen und fiel leicht zurück. Genauso erging es Jannes, der die Radleistung aber mit einer soliden Laufleistung abfangen sollte.
Besonders erwischte es Konrad beim Radfahren. Mit jeder Runde schwand die Kraft und am Ende musste er einsehen, dass heute der Akku einfach leer war, es gibt eben mehr als nur Sport.
Er entschloss sich, das Rennen zu beenden und nicht mehr zu laufen.
Und so war Jannes auf einmal gefordert. Als "fünfter Mann" noch an den Start gegangen musste er seine Rolle jetzt ausfüllen und Konrads Ausfall auffangen, um vier gute Ergebnisse in die Wertung zu bringen. Und das tat er! Mit seiner stärksten Saisonleistung kämpfte er sich beim Laufen nach vorne und erzielte einen guten 69. Platz!
Morten nahm den Schwung vom Rad mit und machte mit einer Laufzeit unter 40 Minuten noch Plätze gut, Platz 42 am Ende für ihn und wichtige Punkte für das Team.
Noch weiter nach vorne ging es durch überragende Laufleistungen für Max und Julian.
Julian machte die verlorenen Plätze vom Rad wieder gut und sogar noch mehr, kam als 29. ins Ziel.
Und Max lief noch weiter vorne das hohe Tempo mit und kam als erster Stader auf Platz 25 ins Ziel.

Vier Top-Ergebnisse trotz eines Ausfalls, sehr gut!
Und unsere Leistung spiegelte sich dann auch in der Tageswertung wieder, denn wir sind zehnter geworden, fast sogar unser nicht für möglich gehaltene einstellige Tabellenplatz.... aber auch nur fast, drei Punkte fehlten am Ende zur 9. Aber das wäre, wie sich nicht über Silber bei Olympia zu freuen.

Das kuriose aber - in der Gesamtwertung bleiben wir trotz unseres besten Saisonresultates auf Platz 15.
Aber das ist nicht weiter tragisch, die Tabelle ist weit auseinandergezogen. Wir haben zwei direkte Konkurrenten mit Wolfenbüttel und Neumünster, die sich ähnlich wie wir platziert haben und wir so einen bzw. drei Punkte hinter den beiden Teams liegen, weiter nach vorne geht es nicht mehr.
Das Wichtigste aber ist, dass sich die Mannschaften hinter uns deutlich weiter hinten in der Tageswertung von Bremen platziert haben, wodurch wir auf Platz 16 einen sehr komfortablen Vorsprung von 9 Punkten auf Platz 16 haben.
Das sollte doch der Klassenerhalt sein?!

Das gilt es jetzt zu beweisen. Am letzten Wochenende des August steht der finale Wettkampf in Oldenburg an und wird wieder mit einem spannenden Format für Spannung sorgen!
Samstagabend das Team-Qualifikationsrennen mit einem Swim & Run, Sonntagmittag das spannende Verfolgungsrennen über die Sprintdistanz - wir sind bereit!


Sonntag, 10. Juli 2016

Kleiner Befreiungsschlag

Es ging mal wieder in den Mühlenteich zum Schwimmen, denn es stand die dritte Station der Regionalliga Nord auf dem Plan und die führte uns traditionell nach Itzehoe, genauer nach Hohenlockstedt.
Der mal wieder hervorragend organiserte Wettkampf der kurzen Wege - in jeder Hinsicht - ließ uns zumindest ansatzweise ausschlafen. Um 13:00 Uhr fiel der Startschuss über die Sprintdistanz und mit dabei waren diesmal Morten, Konrad, Julian, Max und Jonas.

Mit 20°C war der Mühlenteich überraschend kalt, was zu einer Premiere in dieser Saison führte, es durfte mit Neoprenanzug geschwommen werden! Sicher ein Vorteil für den einen oder anderen von uns. Doch der Neo musste bei vielen von uns einige Tritte und Ellenbogen stand halten, denn der kleine See und die kurze Strecke ließen das Feld nicht wirklich auseinander ziehen. Und so kam es auch, dass wir fünf nach knapp elf Minuten das Wasser verließen. Nachdem Julian als erster unseres Teams seinen Neo abstreifen durfte, folgten Konrad, Max, Morten und Jonas in den nächsten 30 Sekunden!

Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse im Wohngebiet am See wurde die Radstrecke geändert und führte uns nun über drei Runden über die örtliche Landstraße.
Die Enge des Feldes nach dem Schwimmen führte auf der Radstrecke zwangsläufig zur Bildung von Gruppen, die mehr oder minder konsequent auseinander gepfiffen wurden.
Und dann gab es den ersten Schock in unserem Rennen, denn Morten hörte einen Pfiff und sah eine blaue Karte! Zumindest machte es den Anschein dass diese für ihn bestimmt war, in nachhinein stellte sich aber glücklicherweise raus, dass es keine Zeitstrafe für Morten gab.
Insgesamt lief das Radfahren bei uns allen eher Bescheiden, was durchaus auf die schwierigen Verhältnisse von Wind und Gruppenbildungen zurückzuführen ist. Und so fielen wir alle etwas zurück, außer Morten der seine Stärken auf dem Rad wieder nutzte uns als Erstes von uns wieder am See ankam. Doch das Feld war eng, sehr eng zusammen, nahezu im Sekundentakt kamen die Athleten vom Rad in die Wechselzone.

Und das war ideal für unsere starken Läufer Morten und Julian! Nach der ersten von zwei Runden hatte Julian die Lücke auf Morten zugelaufen und nun liefen die beiden zusammen dem Ziel entgegen, wobei Morten am Ende ein paar Körner mehr hatte und 4 Sekunden vor Julian ins Ziel lief.
Und dank der 14.-Besten und 21.-Besten Laufzeit des Feldes von Julian und Morten sprangen am Ende die starken Plätze 28 und 29 heraus.
Max und Konrad hatten sehr zu kämpfen auf den abschließenden 5 Kilometern!
Beide waren in den letzten Wochen eher vom Beruf als vom Sport eingenommen, zudem kamen bei Max Kreislaufprobleme auf.
Doch der Kampfgeist der beiden ließ sich wahrlich sehen und so konnten beide ihre Positionen nach dem Radfahren halten und kamen auf den Plätzen 65 und 67 ins Ziel.
Jonas musste dem hohen Tempo im Feld etwas Tribut zollen, zeigte aber dass es bei ihm langsam wieder bergauf geht. er komplettierte unser Team auf Rang 79!

Und diese Ergebnisse waren dann auch die Grundlage, dass wir am Ende des Tages auf einem hervorragenden 12. Platz standen, ganz wichtig bei den engen Ständen im unteren drittel der Tabelle!
In diesem Zug lässt sich nach 3 von 5 Wettkämpfen die Tabelle auch schonmal ein bisschen analysieren.
Denn hier zeigen sich deutliche Tendenzen. Das TriTeam Hamburg ist, wenn nichts mehr schief geht, dank eines acht Punkte Vorsprungs so gut wie sicher der Sieger der diesjährigen Regionalligasaison.
Viel interessanter für uns ist der Stand im unteren Bereich.
Dank des guten Ergebnisses in Itzehoe klettern wir wieder auf Platz 15. Nach dem 12. Platz klafft eine kleine Lücke von 11 Punkten, weshalb man als erreichbares Maximalziel Platz 13 sehen kann, was mit konstanten Leistungen in Bremen und Oldenburg sicher machbar ist! Man darf gespannt sein, vielleicht geht es ja doch noch höher hinaus!

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die nächste neue Station der Regionalliga beim Bremer City-Triathlon. Jetzt gilt es drei Wochen nochmal gut zu trainieren und Bremen dann zu rocken!

Montag, 27. Juni 2016

Prächtige Kulisse

Der Schlosstriathlon in Schwerin stand das erste Mal im Plan der Triathlon - Regionalliga und wartete mit der wohl schönsten Location direkt am Schloss auf seine Athleten.

Und so reisten wir hochmotiviert und voller Triathlon Erwartung nach Schwerin, um endlich mal ein neues Rennen in der Liga zu laufen.
Leider standen uns Konrad und Max nicht zur Verfügung, dafür rückten Jannes und Dirk ins Team.
Auch Julian stand nach überstandener Verletzung wieder im Aufgebot.

Es herrschten ideale äußere Bedingungen und mit knapp über 24 Grad Wassertemperatur durften die 1,5km im Schlossgraben erneut ohne Neo absolviert werden.
Nach dem ein Kilometer langen Spaziergang zum entlegenen Schwimmstart kam dann aber erstmal die größte Herausforderung.
Nicht das Schwimmen direkt, sondern der richtige Weg um die Bojen musste kapiert werden und nach mehrmaliger Verwirrung war es uns dann doch irgendwie klar - letztlich würde eh keiner von uns das Feld anführen und so durften wir uns auf die anderen verlassen, den richtigen Weg zu finden.
Nachedm man die Schlossbrücke druchschwommen hatte, kam Jannes als erster Stader die Leitern aus dem Wasser hinauf geklettert. Im vorderen Mittelfeld platziert legte er sich eine gute Grundlage.
Es folgten mit regelmäßigen Abständen Julian - der mit solider Schwimmleistung überraschte, Phu - der fairen Sportsgeist zeigte und einem gestürzten Konkurrenten nach dm Schwimmausstieg hoch half, Morten und Dirk.

Das Radfahren wurde dann zu einer Windlotterie. Sturmböen trieben einen ebenso gut nach vorne, wie sie einen auch an seine Grenzen brachten. Zudem war die Strecke leicht hügelig, also optimale Gegebenheiten für gute Radfahrer. Und das nutzte vor allem Morten und kämpfte sich auf den 40 Kilometern um 12 Plätze nach vorne und kam als erster Stader auf Position 46 wieder zurück in die Wechselzone.
Auch Phu spielte seine Stärken aus, brauchte ein gutes Radfahren als Vorlage zum Laufen, ließ noch Julian hinter sich, der 20 Sekunden später in die Laufschuhe steigen durfte.
Jannes musste der harten Strecke Tribut zollen und fiel etwas anch hinten ab, ebenso Dirk, aber beide kämpften vorbildlich für ein gutes Resultat!

Die Laufstrecke ist die wohl schönste der Liga. Um den Schlossgraben herum und direkt am Schloss vorbei führt sie über 4 Runden á 2,5km. Ein Traum also auch für die Zuschauer und Trainer, die uns an einer Stelle oder eben auch mit einem Spaziergang in entgegengesetzer Richtung vier Mal unterstützen konnten!
Morten und Julian konnten das Laufen nutzen und sich mit starken Zeiten noch weiter nach vorne arbeiten!
Morten machte weitere sieben Plätze gut und finishte als erster Stader auf Rang 39. Julian zeigte eine starke Laufperformance und konnte sich dank der 21. schnellsten Laufzeit des Feldes noch auf Platz 49 vorarbeiten!
Phu kämpfte lange um den Anschluss und wurde dafür mit einem soliden 68. Platz belohnt.
Unserem Youngster Jannes gingen zum Ende hin leider ein bisschen die Kräfte aus, aber eine erneute persönliche Bestzeit auf dieser Distanz zeigt, dass es für ihn in die richtige Richtung geht und Stück für Stück auch weiter vorne angreifen kann! Platz 79 am Ende für ihn und für unsere Punktewertung.
Auch Dirk's Leistung war ansprechend! Er gab alles für eine gute Zeit und kam schließlich als 83. über die Ziellinie.
Und so konnten wir uns zusammen über einen guten Auftritt freuen, der in der Gesamtwertung für uns allerdings nur den 17. Platz einbrachte, der sich aber dank guter Teamleistung deutlich besser anfühlte!

Faktisch stürzen wir aber auch in der Gesamttabelle auf den 17. Platz ab, wer aber einen Blick darauf wirft stellt fest, dass es da unten richtig eng ist! Lediglich 2 Punkte vor uns tümmeln sich drei punktgleiche Vereine!
In Itzehoe in 2 Wochen gilt es dann also wieder in gewohntem Umfeld anzugreifen und sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Wir freuen uns!